Wahlkreistag Mühlviertel der OÖVP – Pressekonferenz mit den Bezirksparteiobleuten

Zu einem Pressegespräch mit den Medienvertretern trafen sich Landesgeschäftsführer LAbg Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer und die Bezirksparteiobleute LAbg aD Gabriele Lackner- Strauss aus Freistadt, Abg.z.NR Michael Hammer aus UU, LAbg Georg Ecker aus Rohrbach und LAbg Bgm Anton Froschauer aus Perg.

Thema des Pressegesprächs war „Arbeit und Standort – Chancen für das Mühlviertel“.

 

Gabriele Lackner-Strauss wies dabei im Besonderen auf die erfolgreiche Entwicklung des Bezirkes Freistadt hin und informierte über Ziele und Schwerpunkte für 2020.

Auszug aus den Presseinformationen von Gabriele Lackner-Strauss:

„Der Bezirk Freistadt hat eine extrem hohe Lebensqualität. Der Mix bei der Qualität von Umwelt, Wohnen, Sicherheit, Arbeitsplätzen, Gesundheitsangeboten, Einkom-men, Infrastruktur, Kaufkraft, Bildungsangeboten,.. ist hochwertig und gemeinsam werden wir alles daran  setzen, diese positive Entwicklung voranzutreiben.
Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatten zum einen der Bau der Mühlviertler Schnellstraße S 10 und zum anderen die gemeinsame Betriebs-ansiedelungspolitik aller 27 Gemeinden des Bezirkes im Rahmen der INKOBA (interkommunale Betriebsansiedelung).
Im "Mobilitätspakt", der zwischen Land Oberösterreich und der Autobahngesellschaft Asfinag geschlossen wurde, nimmt nun auch der Ausbau der Mühlviertler Schnellstraße S10 bis zur Staatsgrenze konkretere Formen an. Außerdem scheint ein Lückenschluss mit dem tschechischen Autobahnnetz in greifbarer Nähe. Das Mühlviertel und Südböhmen rücken aus verkehrstechnischer Sicht also noch enger zusammen.
Als nächster Schritt muss der Weiterbau der S 10 von Freistadt Nord bis Rainbach Nord erledigt werden; vor allem der Schwerverkehr, der täglich durch Rainbach rollt, ist der Gemeindebevölkerung nicht mehr zumutbar.

Im Bereich der Arbeitsplätze ist Freistadt auf einem sehr guten Weg: Freistadt zählt mittlerweile über 4000 gewerbliche Betriebe, die einerseits Arbeitsplätze schaffen und anbieten, aber andererseits auch immer mehr unter Fachkräftemangel zu leiden haben, dem mit zahlreichen Maßnahmen entschlossen entgegengetreten wird. Das für die Region jahrzehntelang übliche Auspendeln wird weniger, der Auspendleranteil sinkt kontinuierlich. Ein Blick auf die demographische Entwicklung zeigt aber auch, dass wir gerade bei den Jugendlichen künftig stärkere Rückgänge haben werden als im Durchschnitt unseres Bundeslandes.
Wir müssen daher alles tun, um die Region gerade auch für die jungen Menschen attraktiv zu halten. Hier haben wir Handlungsbedarf, dem wir uns gemeinsam stellen müssen. Dabei geht es unter anderem um flexible Kinderbetreuungsdienste, um jungen Eltern das Arbeiten zu erleichtern bzw. überhaupt zu ermöglichen, um Sicherstellung der Nahversorgung in allen Gemeinden, um Förderung des gesellschaftlichen Lebens mit Vereinen und Ehrenamtlichkeit aber auch um ständiges Bemühen, Lehrlinge und Fachkräfte in der Region zu halten. Die Dynamik im Bezirk Freistadt ist überall spürbar. Man merkt, dass sich die Menschen in unserer Region wohlfühlen – gemeinsam müssen wir alles dafür tun, diesen dynamischen Prozess zu fördern und zu nutzen als Region im Herzen Europas.“

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Gabriele Lackner-Strauss mit Landesgeschäftsführer LAbg Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer
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v.l. Michael Hammer, Anton Froschauer, Gabriele Lackner-Strauss, Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, Georg Ecker