„Gerade hier im Herzen des Mühlviertels sieht man, was unsere Bäuerinnen und Bauern jeden Tag leisten. Wenn wir über die Dürre sprechen, geht es nicht nur um irgendwelche Zahlen. Dahinter stehen Familien, bäuerliche Betriebe und Existenzen. Es geht um jene Menschen, die unsere Lebensmittel produzieren, unsere Landschaft pflegen und mit ihrer täglichen Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag für unser Land leisten“, betont Stelzer. Die anhaltende Trockenheit trifft die Landwirtschaft in diesem Jahr besonders hart. Auch in Oberösterreich sind die Auswirkungen massiv.
„Unsere Bäuerinnen und Bauern sehen die Folgen der Dürre jeden Tag auf ihren Feldern. Das Ausmaß ist außergewöhnlich und zieht sich durch nahezu alle Bereiche der Landwirtschaft. Viele Betriebe stehen vor enormen Belastungen. Ich habe null Verständnis für dieses Herumgeeiere der Bundesregierung. Die Hilfe muss jetzt rasch kommen. Mir dauert das zu lange“, betont Landeshauptmann Stelzer.
Bundesländer leisten bereits ihren Beitrag: Oberösterreich zahlt 18 Millionen Euro für Absicherung mit
Oberösterreich steht bereits jetzt finanziell an der Seite seiner bäuerlichen Betriebe. Das Land beteiligt sich seit Jahren an der Förderung der Hagelversicherung und stellt dafür aktuell rund 18 Millionen Euro zur Verfügung. Damit trägt Oberösterreich wesentlich dazu bei, dass landwirtschaftliche Betriebe gegen Wetter- und Ernteausfälle abgesichert sind. „Wir als Land leisten unseren Beitrag und zahlen bei der Absicherung unserer Landwirtschaft kräftig mit. Allein Oberösterreich stellt dafür 18 Millionen Euro bereit. Aber angesichts einer Dürre in diesem außergewöhnlichen Ausmaß braucht es jetzt auch vom Bund rasch zusätzliche und treffsichere Unterstützung. Es geht darum, dass unsere bäuerlichen Betriebe diese schwierige Situation überbrücken können und ihre Existenz gesichert bleibt, fordert Stelzer.
Für den Landeshauptmann geht es dabei auch um die langfristige Versorgungssicherheit: „Wer regionale Lebensmittel will, wer unabhängiger von Importen sein will und wer eine gepflegte Kulturlandschaft will, muss auch zu jenen stehen, die all das jeden Tag ermöglichen. Unsere Landwirtschaft ist systemrelevant für unser Land. Jetzt braucht sie unsere Unterstützung – und zwar rasch.“
