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Der ÖAAB informiert: Pendlereuro 2026 - Ein bedeutender Schritt zur Entlastung der Pendlerinnen und Pendler

Der Pendlereuro 2026 stellt eine der wichtigsten politischen Maßnahmen zur steuerlichen Entlastung der Pendlerinnen und Pendler in Österreich dar.

Ab heuer wird der Pendlereuro auf 6 Euro pro Kilometer erhöht und reduziert somit direkt die Lohnsteuer. Diese Reform kommt vor allem den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugute, die täglich weite Strecken zur Arbeit zurücklegen müssen, und stärkt die soziale Gerechtigkeit in unserem Land.

 


„Mit der Erhöhung des Pendlereuros setzen wir ein klares Zeichen für die Menschen, die jeden Tag unterwegs sind, um ihre Arbeitsplätze zu erreichen. Dieser direkte Absetzbetrag ist weit mehr als eine symbolische Maßnahme – er bedeutet eine spürbare Entlastung für die Pendlerinnen und Pendler und trägt dazu bei, die steigenden Kosten des Pendelns in einem immer teurer werdenden Alltag abzumildern“, erklärt Franz Lumetsberger, Pendlersprecher des ÖAAB-FCG.

Was ändert sich ab heuer? 
Ab dem Jahr 2026 wird der Pendlereuro mit einer deutlich verbesserten Berechnungsformel ermittelt: 6 Euro pro Kilometer der einfachen Strecke. Diese Regelung ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur bisherigen Berechnung von 2 Euro pro Kilometer.

Beispiel:
Ein Pendler, der täglich 30 Kilometer zur Arbeit fährt, kann ab 2026 180 Euro jährlich (15 Euro pro Monat) steuerlich absetzen. Bis 2025 lag dieser Betrag lediglich bei 60 Euro jährlich (5 Euro pro Monat). Das bedeutet eine jährliche Ersparnis von 120 Euro für Pendlerinnen und Pendler, was gerade in Zeiten der hohen Lebenshaltungskosten und der steigenden Spritpreise eine bedeutende finanzielle Entlastung darstellt.

"Der Pendlereuro ist eine wichtige Maßnahme zur Unterstützung von Menschen, die täglich weite Strecken pendeln müssen. Es ist nicht nur ein finanzieller Vorteil für Pendlerinnen und Pendler, sondern auch ein Zeichen für eine gerechtere Steuerpolitik“, betont ÖAAB-Bezirksobfrau Abg.z.NR Johanna Jachs.

"Die Erhöhung des Pendlereuros ist ein klarer Erfolg der politischen Arbeit des ÖAAB-FCG, der die Bedürfnisse der Pendlerinnen und Pendler in den Mittelpunkt stellt. Mit dieser Reform wurde eine steuerliche Entlastung erreicht, die den Pendlerinnen und Pendlern in Österreich unmittelbar zugutekommt. Wir fordern aber mit Nachdruck weitere, ganzheitliche Lösungen zur Entlastung der Pendler und zur Verbesserung der Mobilitätspolitik in unserem Land. Dazu gehören konkrete Maßnahmen zur Förderung des öffentlichen Verkehrs, insbesondere in ländlichen Regionen", so ÖAAB-FCG Fraktionsvorsitzende Cornelia Pöttinger abschließend. 

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ÖAAB Bezirksobfrau Abg.z.NR Johanna Jachs und Bezirksobfraustellvertreter KR Franz Lumetsberger